Orgelkonzert Bachreflexe im 19. Jh. Lothar Knappe, Berlin
Die Dorfkirche in Großkoschen ist ein neogotischer Bau mit Westturm aus dem 3. Viertel des 19. Jahrhunderts aus Back- und Feldstein. Die Ausstattung stammt aus der Erbauungszeit. Die Orgel mit 12 Registern auf einem Manual und Pedal kommt aus der Werkstatt Gebrüder Nagel in Großenhain und zeichnet sich durch eine seltene Registrierhilfe (Kombinationen) aus. Unmittelbar am Dorf befindet sich ein Standbereich des Senftenberger Sees, dessen Wasser in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts nach Auskohlen des ehemaligen Braunkohlen-tagebaus Niemtsch das verbliebene Restloch füllte. Hier, wie in vielen anderen Tagebauen des Niederlausitzer Braunkohlen-reviers, wurde die miozäne Kohle des 2. Lausitzer Flözes gewon-nen. Für Interessierte der Lausitzer Bergbaugeschichte ist das Bergbaumuseum in Knappenrode zu empfehlen, dass sich in den Räumen einer alten Brikettfabrik befindet und verschiedene Ausstellungen bereithält. In Großkoschen gibt es einen besonders von Kindern gern besuchten Museumshof und ein Amphitheater.
Konzertprogramm
Johann Christian Heinrich Rinck (1770 - 1846) Introduktion und Fuge über BACH aus op. 55