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Eröffnungskonzert

Donnerstag, 6. Mai 2010, 19.30 Uhr

St. Antonius Großräschen

BAROCKTROMPETEN UND ORGEL

Rückblick




 

Tomasz Slusarczyk und Stanislaw Majerski

 

Tomasz Slusarczyk und Stanislaw Majerski, Krakau/Polen (Natur- und Piccolotrompeten)

Anna Firlus, Breslau/Polen (Orgel)






 

Anna Firlus

 

Aus dem Programm:

Kloster Jasna Gora (Czestochowa, Polen):
Fanfaren

Spanischer Anonymus:
Canciones de Clarines

Petronio Franceschini (1651 - 1680):
Sonata con 2 clarini

Jean-Philippe Rameau (1683 - 1764):
Drei Triumph-Arien

Georg Friedrich Händel (1685 - 1759):
Ankunft der Konigin Saba

Jean-Joseph Mouret (1682 - 1738):
Suita

Georg Friedrich Händel:
Wassermusik (Bearbeitung für 2 Piccolotrompeten und Orgel)



Tomasz Ślusarczyk ist Trompeter, der als Solist und in Ensembles auftritt. Er spielt im Rundfunkorchester in Krakau und doziert in der Musikakademie in Bydgoszcz/Bromberg als Leiter der Klasse der Barocktrompete. Tomasz Ślusarczyk entdeckte im Kloster Jasna Gora in Częstochowa/Tschenstochau die in Europa einzig übrig gebliebene Starck-Trompete vom Ende des 17. Jahrhunderts und beschloss mehrere Kopien nachzubauen. Die originelle Bauweise dieser natürlichen barocken Trompete wie auch die Nutzung anderer Instrumente aus dem 18. Jahrhundert ergibt einen ganz besonderen Klang und vermittelt dem heutigen Hörer eine Atmosphäre der Alten Musik. Die Kopien der barocken Trompeten fertigte Michael Munkwitz aus Rostock an. Vor einiger Zeit gründete er daraufhin das „Starck Ensemble“, welches Barockmusik mit diesen Kopien der historischen Trompeten spielt. Das Ensemle führt damit die große musikalische Tradition des Klosters Jasna Gora in Częstochowa fort.

Stanislaw Majerski ist Trompetenspieler der Krakauer Philharmonie und Mitglied vom „Starck Ensemble“. Wie Tomasz Ślusarczyk konzertierte er 2009 mit dem Ensemble Concerto Polacco bei den Großräschener Orgelkonzerten.

Anna Firlus (geb. 1983) hat ihren ersten Orgelunterricht an der städtischen Musikschule in Zabrze/Hindenburg genommen, den sie mit Auszeichnung im Jahre 2003 abgeschlossen hat. Ihr weiteres Studium an der Orgel setzte sie an der Musikakademie in Katowice/Kattowitz bei Prof. Julian Gembalski fort. Auch hier schließt sie ihr Studium mit Auszeichnung ab. Der weitere Entwick-lungsweg führte sie ins Ausland, wo sie bei namhaften Pädagogen und Interpreten der Orgel-, Cembalo- und Kammermusik viele Meisterkurse besuchte. Ihre virtuosen Fähigkeiten hat sie oft bei Orgelfestivals im In- und Ausland unter Beweis gestellt. In Polen hat Anna Firlus durch zahlreiche Auftritte mit renommierten polnischen Orchestern wie z. B. dem Rundfunksinfonieorchester des polnischen Rundfunks in Katowice/Kattowitz, dem Ensemble „Concerto Polacco“ und der Tschenstochauer Philharmonie auf sich aufmerksam gemacht. Neben ihrer Tätigkeit als Solistin und Mitglied im Ensemble „Extempore“ beschließt sie gerade ihr zusätzliches Studium an der Musikakademie in Katowice als Cembalistin bei Prof. Marek Toporowski. Ihre Orgelerfahrungen gibt sie auch als Pädagogin an der Musikschule in Gliwice/Gleiwitz weiter.


 

Juni