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WORMLAGE

Die Heinze-Orgel von 1911

Die Dorf- und Gutskirche in Wormlage wurde in der Mitte des 18. Jahrhunderts errichtet. 1911 erhielt sie eine neue Orgel, die der Niederlausitzer Orgelbauer Gustav Heinze, Sorau, als sein Opus 48 lieferte. Neun klingende Register verteilen sich auf zwei Manuele und Pedal mit pneumatischen Kegelladen.

Die Disposition ist so aufgebaut, dass jeder Stimme im I. Manual eine entsprechende Klangfarbe in abgeschwächtem Stärkegrad im II. Manual gegenübersteht. Die dadurch entstehende orchestral-dynamische Bandbreite ist typisch für die hochromantischen Orgeln.


 

Die Orgeldisposition:

Manual I (C-f''')  Manual II (C-f''')  Pedal (C-d')  
Principal 8'  Gemshorn 8'   Subbass 16'  
Hohlflöte 8'  Gedackt 8'    
Gambe 8'  Aeoline 8'  Pedal-Koppel I 
Octave 4'   Flaut travers 4'  Pedal-Koppel II 
     
Manual-Koppel  [Jalousieschweller]  Piano 
Superoctav Koppel II zu I    Mezzoforte 
Suboctavkoppel II zu I    Tutti 
     
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