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Impressionen von der 9. Orgelfahrt 2010

Die Orgelfahrt am 28. August 2010 führte 108 Orgelfahrer in zwei Bussen zu Dorfkirchen im Gebiet um Luckau.

Es waren Instrumente zu erleben, die dem barocken Klang verpflichtet sind. Dieser prägte auch den Niederlausitzer Orgelbau bis in das 19. Jahrhundert hinein. So waren Instrumente aus der Sonnewalder Werkstatt Claunigk (Waltersdorf 1793) und Schröther (Kreblitz 1836) zu hören. Zwei weitere Instrumente konnten in Zöllmersdorf (um 1860) und Zieckau (1842) besucht werden. Sie wurden vom Luckauer Orgelbauer Eduard Glietsch erbaut. Den Abschluss der Fahrt bildete das Hörerlebnis der Silbermann-Orgel in Lebusa.

Passend zum barocken Klang wurde ein besonderes Musikprogramm ausgewählt. Für die Präsentation der Orgeln konnte der Kölner Organist und Cembalist Léon Berben gewonnen werden. Er spielte die sechs biblischen Sonaten von Johann Kuhnau, dem Amtsvorgänger J. S. Bachs an der Thomaskirche in Leipzig. Diese frühe Programmusik wurde in Verbindung mit den originalen Begleittexten zu Gehör gebracht. Anlass war der 350. Geburtstag des Komponisten in diesem Jahr.




 

An der ersten Station: Orgelfahrer bewundern die romanische Dorfkirche von Waltersdorf.




 

In der Waltersdorfer Kirche. 




 

Im Blick: Die Claunigk-Orgel. 




 

Auf dem Weg in die kleine Kirche von Zöllmersdorf. Hier bekamen nicht alle 108 Orgelfahrer einen Sitzplatz.




 

Bei dem Orgelerklärungen mit Albrecht Bönisch. 




 

Gespräch am Bus. 




 

In Kreblitz. Neben der Schröther-Orgel ist die Balganlage sichtbar.




 

Bereit zur Abfahrt. 




 

An der Kirche in Zieckau. 




 

Die Ausstattung der Zieckauer Kirche stammt - mit der Glietsch-Orgel - aus der Hospitalkirche Luckau.




 

Blick über den Körbaer See. Der Kulisse beim Kaffeetrinken.




 

Léon Berben am Spieltisch der Silbermann-Orgel in Lebusa.




 

In Lebusa. 




 

Rückankunft auf dem Großräschener Markt.