Johann Kuhnau (1660 - 1722) - anlässlich seines 350. Geburtstages Biblische Sonate Nr. 3 Jacobs Heyrath
Glietsch-Orgel in Zöllmersdorf
Johann Kuhnau Biblische Sonate Nr. 2 Der von David vermittelst der Music curirte Saul
Schröther-Orgel in Kreblitz
Johann Kuhnau Biblische Sonate Nr. 4 Der Todtkranke und wieder gesunde Hiskias
Johann Sebastian Bach (1685 - 1750) Sonate a-Moll BWV 967
Glietsch-Orgel in Zieckau
Johann Kuhnau Biblische Sonate Nr. 5 Der heyland israelis: Gideon
Biblische Sonate Nr. 6 Jacobs Tod und Begräbniß
Silbermann-Orgel in Lebusa
Biblische Sonate Nr. 1 Der Streit zwischen David und Goliath
Johann Sebastian Bach Präludium und Fuge e-Moll BWV 548
Léon Berben (geb. 1970 in Heerlen/Niederlande) lebt seit mehreren Jahren in Köln. In Den Haag (Koninklijk Conservatorium) und Amsterdam (Sweelinck Conservatorium) studierte er bei Rienk Jiskoot, Bob van Asperen, Ton Koopman und Gustav Leonhardt Cembalo und Orgel und schloss sein Studium mit dem Solisten-Diplom ab. Von 2000 bis 2006 war er Cembalist von Musica Antiqua Köln unter der Leitung von Reinhard Goebel. In dieser Eigenschaft gastierte er in Europa, Asien, Nord- und Südamerika und spielte CDs für Deutsche Grammophon/ArchivProduktion ein. Ende November 2006 löste sich das Ensemble Musica Antiqua Köln auf. Léon Berben hat sich seitdem neben der Kammermusik insbesondere dem Solo-Repertoire gewidmet. Er gibt Solokonzerte auf Cembalo und Orgel und seine Solo-CD-Aufnahmen auf historischen Orgeln und Cembali - hauptsächlich für die Label Ramée und Aeolus - wurden in der Presse hoch gelobt und mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Vierteljahrespreis der deutschen Schallplattenkritik und dem „Choc“von Le Monde de la Musique. Neben seiner Tätigkeit als ausübender Musiker beschäftigt sich Berben auch mit Musikgeschichte und -theorie und veröffentlicht u. a. Artikel zur historischen Aufführungspraxis und zeichnet als Co-Autor für „Musik in Geschichte und Gegenwart“. Sein Repertoire umfasst Clavierwerke zwischen 1550 und 1750, wobei das Hauptinteresse der deutschen Musik, den Virginalisten und Jan Pieterzoon Sweelinck gilt. Er besitzt und spielt drei Cembali von Willem Kroesbergen nach J. Couchet 1996 und zwei Cembali von Keith Hill 2003 nach Zell und Ruckers 1624. 2009 gastierte er mit einem Bachprogramm erstmals bei den Großräschener Orgelkonzerten.